Freya die tanzende Göttin

Einblick in die Götter

Freya die tanzende Göttin ist in uns allen

 

Freya ist die tanzende Göttin. Auf Zehenspitzen dreht sie sich, umweht vom Duft der Blumen. Sie streckt die Arme aus und was sie berührt erblüht. Mit den Füßen gibt sie den Takt an, zwitschernde Vögel stimmen ein. In ihrem Konzert wiegt sie die Hüften immer mehr und lädt uns ein zum Tanz.

Sie tanzt mit bloßen Füßen im warmen Sommerregen. Es ist das Leben, das sie mit ihren Armen umfasst und begrüßt, mit allen Höhen und Tiefen.

- © Michael Schütz

Freya ist der Wind mit dem wir tanzen

Freya ist der Wind, der in unserem Haar spielt. Sie ist das Parfüm, das uns in die Nase steigt. Sie ist das Lächeln im Gesicht einer Zufallsbekanntschaft.

Das Brisingamen schmückt sie und betont noch ihre Anmut. Es fängt das Strahlen ihrer Augen ein, das warme Lächeln ihrer Lippen und spiegelt ihre Ungezähmtheit. Der Halsschmuck wurde von den Zwergen geschaffen.Sie fühlten Freyas Macht und konnten so das Werk vollbringen.

Freya lebt im Augenblick. Eine Blume, die sich einem öffnet und an der wir uns erfreuen. Es ist jedoch ein Geschenk auf Zeit, aber das macht es auch so kostbar. Erst das Vergehen macht Raum für die neue Blüte. So lädt sie uns ein, jetzt zu sein und uns zu entfalten.
Wann leben wir im Augenblick?

Freya ist frei. Die Falkin, die ihre Kreise zieht und sich nur dort niederlässt, wo es ihr beliebt. Man kann ihre Gunst nur gewinnen, wenn man sie sich frei entfalten lässt. Wie ihre Katzen hat sie ihren eigenen Kopf. Sie wählt die, die sie beschenkt.
Wo sind wir frei? Nehmen wir unser Leben in die eigene Hand?

Freya und ihr Bruder Frey

Freya und ihr Bruder Frey sind die Wilden, während Njörd, ihr Vater, auch den stillen Genuss kennt und gelassener ist. Die Geschwister sind wie Kinder, die durch den Regen laufen und in die Pfützen springen. Zu Fuß oder auf ihren Schweinen jagen sie sich über Stock und Stein.
Wann lassen wir unserer Wildheit freien Lauf?

Auf die Unbändigkeit folgt die Ruhe. Friggas Grenzen und Übersicht sind der Ausgleich zu Freyas Ungezähmtheit. Beide Göttinnen formen die Liebe. Freya ist der Augenblick in dem man sich immer wieder verliebt und die stete ruhigere Form Friggas, aus der sich Knoten für lange Beziehungen formen.

Freyas Gabe

Freyas Gabe ist die Leidenschaft, die sie uns schenkt und aus der heraus sie lebt. Den vollen Kelch bietet sie uns an. Ihren Kelch trinkt sie leer bis auf den Grund. Bei ihr gibt es nur das Ganze, die volle Hingabe.

Wo liegen unsere Leidenschaften? Geben wir uns ganz hin oder halten wir zurück, woran unser Herz hängt?

Erst wenn man Freyas Fülle ausschöpft, lebt man wirklich. Sie gibt unserem Leben Würze.

© Michael Schütz – Asatru Ring Frankfurt & Midgard – www.asatruringfrankfurt.de

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13.05.2015 08:29
Freya ist der SINN meines Lebens!
Dank Ihrer Freude, die Sie in mein Herz legt, habe ich die Kraft, niemals aufzugeben, denn ich weiß, dass SIE immer bei uns ist!
Volker

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